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‚Ain’t Got No / I Got Life’
 
 
Nina Simone war politische Aktivistin und Musikerin. In ihrem populärstem Stück bringt sie zwei Titel aus dem Musical ‚Hair’ zusammen. Für diese Portrait Serie wähle ich bewusst Textzeilen aus diesem Song. Einerseits zeigt er Wunden und Schwächen, auf der anderen Seite gibt er Stärken an. Am Ende kommt eines dabei heraus: Ein normaler Mensch, facettenreich mit Dingen die er kann und nicht, mit Eigenschaften die er hat und welche die fehlen. Die Textpassagen untermauern die Flüchtlingsportraits, die immer wieder bei ihrer Ankunft nur eines sind, unverstanden, unverständlich, gebrochen, hilflos, schwach, unsicher, sprachlos, verzweifelt, perspektivlos. Auf der anderen Seite steht man Menschen gegenüber, aufgeschlossen, neugierig, wissbegierig. Sie warten dann darauf, dass ihr Leben beginnen kann. Sie haben Facetten und Eigenschaften und Können das sie mitbringen aber dies wird in Unterkünften unter Verschluss gehalten.

 

refugee jörg meier 

refugee Projekt Fotografie 

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